19. Juli 2026 · Datenschutz

Privat weniger Alkohol oder nüchtern. So funktioniert OONVAA.

Warum Datenschutz beim Thema Alkohol keine Nebensache ist. Und wo deine Daten wirklich liegen.

Es ist ein unangenehmes Gefühl: Du weißt, dass deine Gedanken, deine Kämpfe, deine Rückschläge irgendwo auf einem Server liegen. Dass eine App mitschreibt, wie oft du sie öffnest, wann du schwächelst, was dich triggert.

Besonders unangenehm, wenn es um Alkohol geht.

Das ist das Problem, das wir lösen wollten.

OONVAA ist eine App zum Alkoholfrei-Werden, die ohne Konto funktioniert, dich nicht trackt und deine persönlichen Daten dort lässt, wo sie hingehören: auf deinem Gerät.

Wir sagen dir in diesem Artikel genau, was wo gespeichert wird. Auch die Stellen, an denen Daten unser Haus verlassen. Denn Vertrauen entsteht nicht durch große Versprechen, sondern durch nachprüfbare Aussagen.


Warum Datenschutz beim Thema Sucht so kritisch ist

Menschen, die mit Alkohol kämpfen oder aufhören möchten, brauchen drei Dinge:

Viele Apps in diesem Bereich machen genau das Gegenteil. Sie verlangen eine E-Mail-Adresse, binden Analyse-SDKs ein, die jeden Tap protokollieren. Und verstecken das in den AGB:

„Wir analysieren deine Nutzung, um die App zu verbessern“ heißt: Verhaltensprofil.
„Wir speichern deine Daten in der Cloud“ heißt oft: US-Server, ohne klare Angabe, wer Zugriff hat.

Das Ergebnis: Menschen trauen der App nicht. Oder sie trauen sich nicht, ehrlich zu sein. Und eine App, in der du nicht ehrlich bist, hilft dir nicht.

Deine Nüchternheit sollte dein Weg sein. Kein Datenprodukt.


Die drei Prinzipien hinter OONVAA

1. Deine persönlichen Daten bleiben auf deinem Gerät

Dein Zähler, dein Tagebuch, deine Notizen, deine Getränke-Einträge, deine Ziele, deine Ersparnis: alles liegt lokal auf deinem Handy. Wir haben darauf keinen Zugriff. Nicht weil wir es uns verbieten, sondern weil diese Daten unser Haus nie erreichen.

Das ist keine Marketing-Aussage. Das ist eine Architektur-Entscheidung.


2. Wo Daten unser Haus verlassen. Und warum.

Es gibt oder wird es geben in OONVAA genau drei Funktionen, bei denen etwas an einen Server geht. Alle sind freiwillig, und du erkennst sie sofort.

Sam, der KI-Begleiter

Wenn du Sam schreibst, geht deine Nachricht über unser Backend an den KI-Anbieter Mistral. Bevor sie rausgeht, ersetzt die App automatisch Namen und Orte durch Platzhalter: aus „Ich habe mich mit Anna in Köln gestritten“ wird „Ich habe mich mit [PERSON_1] in [ORT_1] gestritten“. Diese Pseudonymisierung ist standardmäßig aktiv. Mistral verarbeitet Anfragen in der EU. Deine Nachrichten werden nicht für Werbung genutzt, nicht zum Training von KI-Modellen verwendet und nach 30 Tagen gelöscht.

Die Community (folgt)

OONVAA hat einen optionalen Community-Bereich. Was du dort postest, liegt auf unserem Server, sonst könnte es niemand lesen. Du brauchst dafür trotzdem kein Konto und keine E-Mail-Adresse, nur einen selbst gewählten Spitznamen und ein Avatar-Bild. Dein Klarname taucht nirgends auf. Und: Du musst die Community nicht nutzen. Der gesamte Rest der App funktioniert vollständig ohne sie.

Apple Watch App oder als Komplikationen (folgt)

OONVAA wird es bald auch für die Watch geben. Dein Zähler direkt am Handgelenk, dazu Komplikationen fürs Ziffernblatt: du siehst deinen Stand, ohne das Handy überhaupt in die Hand zu nehmen. Und du entscheidest, was dort steht: Der Titel ist frei wählbar, es muss also nicht „nüchtern seit“ auf dem Zifferblatt stehen, wenn jemand darüberschaut.

Alles andere: Zähler, Tagebuch, Statistiken, Ziele ⇒ bleibt lokal.


3. Made in Germany. DSGVO als Ausgangspunkt, nicht als Pflichtübung.

OONVAA wird in Deutschland entwickelt. Europäische Datenschutzstandards sind für uns nicht ein Extra, sondern der Ausgangspunkt. Keine Datenverkauf, keine Tracking-Pixel, keine Ad-Networks.

Und unsere Datenschutzerklärung sagt konkret, was passiert: nicht nur, was theoretisch passieren dürfte: kitrinity.io/de/datenschutz.html


Was OONVAA dir konkret bietet

Datenschutz ist die Grundlage. Aber was macht die App eigentlich?

Der Zähler

Jeder Tag ohne Alkohol ist ein Sieg und OONVAA zeigt ihn dir groß: „5 Tage“. „23 Tage“. „100 Tage“. Das ist der Kern. Sucht erzeugt Tunnelblick. Du siehst „ich habe wieder getrunken“, nicht „das waren sieben starke Tage davor“. Der Zähler hält den Blick weit.

Meilensteine

Tag 1, 7, 14, 30 mit dem, was in deinem Körper gerade passiert. Dazu eine Gesundheits-Timeline, die zeigt, was sich über die Zeit erholt.

Die Toolbox

Über 15 Werkzeuge für den akuten Moment, sortiert nach Dringlichkeit:

Du kannst dir auch eigene Tools anlegen.

Der Geld-Tracker

Alkohol ist teuer. 20 € pro Woche sind rund 1.040 € im Jahr. OONVAA rechnet das mit, wenn du magst.

Das Verlangens-Journal

Wann kam das Verlangen, was hat es ausgelöst? Muster erkennt man nur, wenn man sie aufschreibt.

Widgets

Dein Zähler direkt auf dem Homescreen: iOS und Android.

Keine Abzeichen-Sammelei, kein Zwang, keine Ranglisten. Nur ein Werkzeug, das dir zeigt: Du packst das.


Häufige Fragen

Was kostet OONVAA?

Der Kern ist kostenlos: Zähler, Meilensteine bis Tag 30, Geld-Tracker, Verlangens-Journal, der größte Teil der Toolbox, Gesundheits-Timeline, Community (folgt) und Widgets.

Das Pro-Abo schaltet zusätzlich frei: Sam (den KI-Begleiter), das Reflexions-Tagebuch, ausführliche Statistiken, Meilensteine ab 90 Tagen, weitere Selbsterkenntnismodule, Datenexport und -import sowie zusätzliche Farbschemata und Widget-Designs.

Die aktuellen Preise und ob gerade eine kostenlose Testphase läuft, siehst du direkt in der App.

Können andere sehen, dass ich die App nutze?

Nein. Es gibt kein Profil mit deinem Namen, keine Freundesliste, keine Ranglisten. Wenn du im Community-Bereich postest, erscheinst du dort unter deinem selbst gewählten Spitznamen. Mehr gibst du nicht preis. Und die Community ist komplett optional.

Brauche ich eine Gruppe oder Community?

Nein. OONVAA funktioniert vollständig allein. Der Community-Bereich ist ein Angebot, keine Voraussetzung. Wer lieber woanders Austausch sucht, findet ihn zum Beispiel bei r/stopdrinking oder in einer Suchtberatungsstelle vor Ort.

Schickt mir die App Benachrichtigungen?

Nur die, die du selbst einstellst. Die Erinnerung wird auf deinem Gerät erzeugt, nicht von unserem Server geschickt. Wir haben keine Möglichkeit, dir ungefragt eine Nachricht zu senden.

Was, wenn ich rückfällig werde?

Das passiert. Das ist kein Versagen, sondern Teil des Weges. Der Zähler startet neu, du behältst deine Einträge. Keine Strafe, kein Urteil. Nur: weitermachen.

Wer steckt dahinter? Kann ich euch vertrauen?

Wir sind ein kleines Team aus Deutschland. Wir verdienen mit dem Pro-Abo Geld, nicht mit deinen Daten. Deshalb haben wir kein Interesse daran, sie zu sammeln. Deine Tracking-Daten sehen wir technisch nicht, sie liegen auf deinem Gerät. Was genau wo landet, steht in unserer Datenschutzerklärung.


Dein Weg. So privat wie du willst.

Ob du alkoholfrei werden, weniger trinken oder einfach mal ein Experiment starten möchtest: OONVAA ist dafür da.

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Ohne Konto. Ohne Datensammelei.

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